Trainingswoche 1 – von Null auf 42,195 km in 51 Wochen

Vor fünf Wochen, am 25.3.2020, bin ich das letzte Mal gelaufen und doch denke ich über einen weiteren Marathon nach. Ich denke nicht nur darüber nach, sondern trainiere auch dafür, wenn auch erst einmal nicht laufend.

Seit Mitte März wurden aufgrund der Corona-Ansteckungsgefahr viele Sportveranstaltungen abgesagt, ich bin ins Home Office umgezogen, versuche mich im Home Schooling und verbringe mehr Zeit in der Küche. Das Erstaunliche und doch sehr Logische ist, die Waage hat ihren Aufwärtstrend beendet und bewegt sich sehr langsam abwärts. Ich nehme mir einfach mehr Zeit und esse weniger Ungesundes sprich Schokolade und kleinere Portionen. Schokoladentafeln überleben hier jetzt nach Anbruch auch einmal ein paar Tage. Parallel habe ich mit Radfahren begonnen und gehe vermehrt spazieren, denn dass ich mich gerne bewege, hat sich durch die Knieprobleme nicht geändert. Ich war einfach zu sehr aufs Laufen fixiert und da jetzt sogar meine Lieblingsalternativsportart Schwimmen wegfällt aufgrund geschlossener Schwimmbäder, ist es Zeit, etwas anders zu machen, um wieder fitter zu werden.

Montag, 27.04.2020

Mit meiner kleinen Tochter ging mit dem Rad an der Lenne entlang. 20 km locker radeln mit einer kleinen Pause, in der wir eine Ente beobachtet haben (oder die Ente uns). Zurück gab es dann noch eine Unterbrechung, da das kleine Mädchen bei dem Versuch, mit mir um die Wette einen kleinen Hügel hoch zu fahren, vom Rad gefallen ist und sich das Knie und den Ellenbogen aufgeschlagen hat und noch ein paar Schürfwunden abbekommen hat. Zum Glück ist ansonsten nichts passiert, so dass diese Radtour trotzdem sehr schön war und wir einen netten Ausflug zu zweit gemacht haben.

Wasserspielplatz für Hunde an der Lenne

Dienstag, 28.04.2020

Nach Home Office und Home Schooling habe ich mit dem kleinen Mädchen einen Spaziergang im in der Nähe liegenden Wald gemacht, wir sind 4 km gegangen und noch vor Beginn des sehnsüchtig erwarteten Regens wieder zuhause gewesen. Dort habe ich noch 20 Minuten recht leichtes Krafttraining absolviert.

Mittwoch, 29.04.2020

22 km und 334 Höhenmeter Radfahren zum Feierabend. Es ist zwar wieder deutlich mehr Verkehr auf den Straßen und 1,5 m Abstand sind nicht nur im Supermarkt schwer einzuhalten, aber es hat schon Spaß gemacht. Zum Abschluss der Tour (für „Einheimische“: es ging über Reh und Garenfeld, nach Ergste und dann den Schälk hoch und zurück über Reh) ging es dann durch den Reher Wald, dort war es schön leer. Und am Ende jeder Fahrradtour durfte ich dann noch den Steltenberg hoch, so lohnt sich die Dusche jedes Mal.

Fotopause an der Schälker Landstraße

Donnerstag, 30.04.2020

Anstelle von „Tanz in den Mai“ gab es eine kurze Einheit Krafttraining.

Freitag, 01.05.2020

Den 1. Mai hatten mein Mann und ich als Putztag auserkoren und so haben wir nach dem Motto „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ zuerst geputzt und uns dann zum Radfahren aufgemacht. Besser wäre es wohl andersherum gewesen! Auf 15 km ist es mir gelungen, zweimal klatschnass zu werden. Der Gatte hatte sich schon nach dem ersten Regenguß verabschiedet, ich habe meine Regenjacke noch ein zweites Mal getestet und bin dann komplett durchgeweicht nach Hause gefahren.

Regenpause unter dichtem Blätterdach

Samstag, 02.05.2020

Der Samstag stand in gewisser Weise auch im Zeichen des Sports, wir haben uns über verschiedene Rudergeräte schlau gemacht. Rudern könnte ein gutes Indoor-Training für die ganze Familie sein, deshalb überlegen wir, uns ein Gerät anzuschaffen. So war die Bewegung des Tages dann nur ein kleiner Spaziergang mit der großen Tochter.

Sonntag, 03.05.2020

Am Sonntag ging es ein paar Höhenmeter sammeln, auf 23 km 454 Höhenmeter. Belohnt wurde die Anstrengung mit einer tollen Aussicht, sehr viel Ruhe und einer kleinen Zeitreise, da die Strecke sich mit einem Wanderweg überschnitt, die ich früher oft mit meinen Eltern gewandert bin – der allseits beliebte Sonntagsspaziergang!

Die Aussicht ist die Belohnung

Fazit 1. Trainingswoche

61 Fahrradkilometer, 2 Spaziergänge und 2 Mal Krafttraining und keine Schmerzen – ich bin zufrieden.

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