Trainingswoche 4 – von 0 auf 42,195 km in 356 Tagen

Nachdem meine Uhr, die alte Tyrannin, letzten Freitag noch Formverlust vermeldete, scheint sie die neue Trainingswoche etwas positiver zu sehen, dann werde ich mich mal anstrengen, um sie nicht zu enttäuschen!

Montag, 18.05.2020

Da mein Tag anders als geplant verlief, fiel der Spaziergang mit meiner großen Tochter aus. Ich kam mir vor wie eine ausgepresste Orange und habe diesen Montag zum Ruhetag erklärt. Sport hätte mir in dieser Situation nichts außer weiteren Energieverlust gebracht.

Dienstag, 19.05.2020

Ich wurde mit leichten Knieschmerzen wach, was sich dann im Laufe des Tages aber zum Guten geändert hat. Dank Home Office hatte ich mittags genügend Zeit, die anstehenden Erledigungen per Rad zu machen und kann jetzt 21 km und 262 Höhenmeter mehr auf dem Trainingskonto verbuchen.

An der Lenne auf der Brücke Richtung Gut Herbeck

Nachmittags bin ich noch eine Stunde spazieren gegangen und habe das schöne Wetter genossen. Meine kleine Tochter ist in der Zeit Inliner gefahren, so dass jede von uns auf ihre Kosten gekommen ist.

Mittwoch, 20.05.2020

Im Kalender standen heute 3 x 10 Minuten Laufen mit jeweils 2 Minuten Gehpause. Zur Abwechslung habe ich meine Runden um den Teich im Ischelandpark gedreht und bin auf 4 km gekommen. Schnell war das nicht, aber ich bin gelaufen. Ich denke, dass es noch ein paar Wochen dauern wird, bis ich wieder 30 Minuten am Stück laufen werde, deshalb kann ich auch noch nicht von einem Trainingsplan sprechen. Ziel ist die 30-Minuten-Grenze. Die Ausdauer trainiere ich mit Radfahren, dort belaste ich mich dann auch so, dass sich ein Trainingseffekt einstellen wird.

Donnerstag, 21.05.2020

Für die einen Himmelfahrt, für die anderen Vatertag, für mich war dieser Tag in den letzten Jahren gleichbedeutend mit der Teilnahme am Emster Volkslauf, der in diesem Jahr wie so viele andere Veranstaltungen abgesagt wurde. Also haben meinen Familie und ich das Beste daraus gemacht und sind auf Familienwanderung umgeschwenkt, Hauptsache Bewegung draußen und zu Fuß unterwegs!

Gestartet wurde in Hemer am Wanderparkplatz in der Nähe des Sundwiger Bachs, wo die Wanderung nach 14 km auch wieder endete. Und wieder einmal haben wir festgestellt, wie schön es doch auch hier bei uns ist! Es war recht wenig los, Wandergruppen mit Bollerwagen waren in diesem Waldgebiet nicht unterwegs, die einzigen mit Bier in der Hand waren zwei junge Frauen, die wohl ihre eigene Vatertagswanderung unternommen haben. Zum Abschluss haben wir uns dann auch ein Bierchen im Garten gegönnt und den Tag in Ruhe ausklingen lassen.

Sonntag, 24.05.2020

Am Freitag und am Samstag waren bis auf einen kleinen Spaziergang Ruhetage, da mein Knie ein wenig schmerzte und ich auf Nummer Sicher gehen wollte. Am Sonntagmorgen war um 10:15 Uhr Treffpunkt am Hohenlimburger Bahnhof, um mit der Freundin, der dieses Blog den Namen verdankt, mit dem Zug nach Iserlohn zu fahren. Dort angekommen, ging es durch die Iserlohner Innenstadt, um dann auf den Radweg Richtung Ruhr zu gelangen. Es ging an der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf vorbei, am Ortsteil Hennen bis wir schließlich zur Ruhr gelangten, um dann dem Ruhrtalradweg ein wenig zu folgen. Unterwegs haben wir an einer netten Bank gehalten, Pause gemacht und sind dann über die Strecke Hengsteysee-Lenneradweg wieder nach Hohenlimburg gelangt und als ich zuhause ankam, standen 50 km auf der Uhr (okay, ich bin noch extra ein Stück weitergefahren, damit dort 50 km standen, aber pst!). Es war eine richtig schöne gemütliche Tour und es war so schön, meine Freundin nach so langer Zeit endlich einmal wieder richtig zu sehen und nicht nur mit ihr zu telefonieren!

Kleine Pause an der Lenne

Fazit:

Die Woche lief eindeutig besser als die 3. Trainingswoche, allerdings ist mir aufgefallen, dass ich das Krafttraining vernachlässigt habe. Hierauf werde ich in den nächsten Woche wieder vermehrt achten und auch das Thema Ernährung wird mehr in den Mittelpunkt rücken, da weniger Gewicht dem Knie bestimmt gut tut. Der leichte Gewichtsverlust in den vergangenen Wochen ist schon einmal ein guter Anfang, aber es könnte schon ein wenig schneller gehen, dann kann ich mir vorstellen, dass das Laufen auch besser klappen wird.

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